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1939/40

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Die Holländer versenken Rohstoffe wie Leinöle, Standöle sowie hochwertige Farben und Lacke im Zuider Zee (Ijsselmeer), um sie vor dem Zugriff, der sie ab 1940 belagernden Deutschen zu schützen.

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1945 47
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Die zum grossen Teil intakten Materialien werden aus dem Meer geborgen, um sie für den Wiederaufbau der Niederlande gegen harte Devisen (US-Dollars und Schweizer Franken) zu verkaufen. Manfred Schlessinger wird dank seiner verwandtschaftlichen Beziehung zum holländischen Beauftragten angefragt, diese Rohstoffe, Farben und Lacke in der Schweiz zu verkaufen.

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1947

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Manfred Schlessinger gründet die Handelsgesellschaft MONOPOL GmbH, und übernimmt den Namen der staatlichen holländischen Exportfirma MONOPOL NV - sowie als Firmenlogo ein Wappen mit den holländischen Nationalfarben. Der Verkauf verläuft gut, doch den Schweizern sitzt die Angst vor einer Importabhängigkeit in Kriegszeiten im Nacken. Deshalb wird in Fremdfabrikation ein Teil der Farben und Lacke nach holländischen Rezepturen in der Schweiz produziert.

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1951
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Nach dem Tod des Vaters des Firmengründers, fusioniert dessen Firma, die Neo-Texta AG, die im Baumwollhandel tätig war und die MONOPOL GmbH zur MONOPOL AG. Der Baumwollhandel wird eingestellt.

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1954
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Beginn der eigenen Produktion einer Kunstharzmattfarbe in einem Privathaus in Baden. Die Lackierung von Aluminium wird als weitere Marktlücke entdeckt. Die eigene Produktionspalette wird deshalb durch einen ganz neuartigen Lack erweitert, der es ermöglicht, Aluminium den Anschein von Kupfer und Messing zu geben.

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1955
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Ausweitung des Produktsortiments durch den Verkauf von Strassensignierfarben, die ebenfalls in Fremdfabrikation hergestellt werden.
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1959

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Bezug des neuen Fabrikgebäudes in Fislisbach, 5 km von Baden entfernt. Sämtliche Produkte, welche sich zu diesem Zeitpunkt im Verkaufsprogramm befinden, können nun in Eigenfabrikation hergestellt werden.


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1965
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Holz wird als Baustoff zusehends durch Stahl und Beton verdrängt, weshalb neue Produktlinien speziell für den Korrosionsschutz entwickelt werden; die Holzproduktlinie wird nicht mehr weiter entwickelt.

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1971
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Bau einer Rohstofflagerhalle.

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1972
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Die MONOPOL stellt an der Ausstellung Surface in Basel als erstes Unternehmen in Europa lackierte Kunststoffteile aus, was einer Sensation gleichkommt. Bis dato war man der Ansicht, dass Kunststoff die Farbe verdrängt. Durch aufwendige Informationsarbeit konnten aber die Kunststoffverarbeiter überzeugt werden, dass auch der Kunststoff mit Farbe geschützt werden muss, zur Verbesserung der Oberfläche in chemischer und mechanischer Hinsicht. Auch der Alterung des Kunststoffes, bedingt durch Umwelteinflüsse, kann so mit entsprechender Lackierung entgegengewirkt werden.

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1978/79
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Nach einer Bauzeit von nur sechs Monaten kann die 2. Ausbauetappe mit einem neuen Verwaltungs- und Betriebsgebäude bezogen werden. Investiert wurde ebenfalls in ein neues Blocklager sowie in eine leistungsfähige Entstaubungs- und Entlüftungsanlage. So konnten modernste Arbeitsplatzbedingungen geschaffen werden. Das automatische Lüftungssystem sorgt für eine definierte Luftfeuchtigkeit und garantiert damit auch ein Abgleiten auftretender statischer Aufladungen. Der Personalbestand hat sich mittlerweile auf 26 Personen erhöht. Entwicklung der ersten Wasserlacke mit einem Lösemittelanteil von über 20 %.

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1980
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Die MONOPOL AG geht einen Kooperationsvertrag mit der Protective Coatings Division des amerikanischen Konzerns Ameron ein. In Ergänzung und Verstärkung ihres eigenen Korrosionsschutzprogramms vertritt die MONOPOL AG für die Schweiz und Liechtenstein die weltweit bekannten Produkte dieser Firma für den schweren Korrosionsschutz, wie z.B. Kraftwerke, Petrochemische Anlagen, Offshore-Anlagen, Stahlwasserbau etc.

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1982/83

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Die Rezession zwingt auch MONOPOL AG zur Einführung einer 20%igen Kurzarbeit während fünf Monaten.

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1984
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Beitritt zum Verband der Schweizerischen Lack- und Farbenfabrikanten (VSLF).

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1986
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Manfred Schlessinger wird in den Vorstand, und ein Jahr später zum Vizepräsidenten des VSLF gewählt.

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1990

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Monopol schliesst sich mit drei anderen Schweizer Lack- und Farbenproduzenten zwecks Förderung des umweltfreundliches Nasslackierens unter der Firma Unicolor AG zusammen. Unicolor hat ein in vielen Ländern patentiertes Verfahren entwickelt, mit dem, dank Einsatz von lösemittelfreiem, wasserverdünnbarem Lack und neu konzipiertem Rückgewinnungssystem abfallfrei lackiert werden kann.

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1991
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Die Nachfolge wird geregelt: Lionel Schlessinger, der jüngste Sohn des Firmengründers Manfred Schlessinger, übernimmt die operative Führung der MONOPOL AG. Manfred Schlessinger wird zum Präsidenten des VSLF gewählt. Spatenstich zur 3. Ausbauetappe.


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1992
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Der moderne Erweiterungsbau wird eingeweiht. Der Umsatz verpasst die zehn Millionen-Grenze nur knapp.


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1994
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Abrundung des Produktsortiments im Bereich Korrosionsschutz durch Unterzeichnung des exklusiven Lizenzabkommens mit der Firma Ernst Platt GmbH, Bochum, dem bedeutendsten deutschen Anbieter der 1K-luftfeuchtigkeitshärtenden Polyurethan-Beschichtungsstoffe (1K-FH-PUR). Diese Beschichtungsstoffe werden in Fislisbach fabriziert und unter der Marke MONOPUR vertrieben.

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1995
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Die MONOPOL AG erhält als weltweit neuntes Unternehmen und als erste Farbenfabrik der Welt, das ISO 14001 Zertifikat für ihr Umweltmanagementsystem. Im gleichen Jahr wird auch das Qualitätsmanagement-System nach ISO 9001 zertifiziert.
Aufbau der Vertretung in Tschechien mit Gründung der MONOPOL Colors s.r.o. in Pilsen.

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1996
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Rücktritt von Manfred Schlessinger als Präsident des VSLF nach 10jähriger Tätigkeit für den Verband.

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1997

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Zum 50jährigen Jubiläum der Monopol wird das altgediente Logo und Wappen durch das heute verwendete abgelöst. MONOPOL Colors wird als CI aus der Taufe gehoben.

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1998
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Der Exportanteil übersteigt erstmals die 10 %-Grenze.

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2000
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Übernahme des Industriebereiches der Trilacolor AG, Zofingen. Die Stärke der Trilacolor auf dem Gebiet der Zweikomponenten-Industrielacke und das am Markt bestens eingeführte Trilamix-Farbmischsystem ® stellen eine ideale Ergänzung zum bestehenden Produktprogramm dar.
Um die Kunden besser vor Ort betreuen zu können wird das MONOPOL Shanghai Representative Office in der Volksrepublik China gegründet.

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2001
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Nach einer 6-monatigen Planungs- und einer 5-monatigen Genehmigungszeit erfolgt im Spätherbst der Spatenstich zum dritten Erweiterungsbau, welcher ein neues Hochregallager und die Produktionserweiterung beinhaltet. Das
Bauvolumen beträgt rund 17000 m3 und wird im neuen Lager für ca. 1600 Palettenplätze Raum bieten. Damit der gewohnt hohe Monopol Sicherheitsstandard gehalten oder sogar erhöht werden kann, wird als Novum nebst der Erweiterung der Sprinkleranlage ein Wasser-Schaumextrakt (AFFF) als Löschmittel eingesetzt, welches im Ernstfall auf den brennbaren Lösungsmitteln schwimmt und so das Feuer in kurzer Zeit ersticken würde.

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2002
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Imparatas, Vilnius vertritt MONOPOL Colors seit Anfang Jahr in Litauen.
Die MONOPOL Colors präsentiert sich im Internet auf einer völlig neu gestalteten Homepage.
Lionel Schlessinger wird in den Vorstand des
VSLF gewählt.
Im Sommer erfolgt die Übernahme des Vertriebes von TIGER Drylac® Pulverlacken der Firma Tigerwerke, Wels/A in der Schweiz.
Nach einer intensiven 9-monatigen Bauzeit können im Spätsommer die erweiterten Produktionsräumlichkeiten und das Hochregallager eingeweiht und in Betrieb genommen werden.


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2003
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Erneute Erweiterung nach Osten: In Moskau wird ein Representative Office eröffnet.
Im Juni erfolgt die Übernahme der metallischen Fassadenbeschichtungen (Pulverlacke, PUR- und Fluorpolymerlacke) von The Valspar (Vernicolor) Corp. AG.
Der Firmengründer Manfred Schlessinger feiert im August bei bester Gesundheit seinen 80. Geburtstag.
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